Einweihung des Georg Elser Denkzeichen
Wilhelmstraße / An der Kolonnade
Berlin, den 08.11.2011
Im Rahmen eines Wettbewerbs der Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheit für ein Denkmal zu Ehren von Georg Elser wurde der Entwurf des Künstlers Ulrich Klages ausgewählt. Das Land Berlin hatte zur Gestaltung 2010 europaweit einen offenen Kunstwettbewerb ausgelobt.
Georg Elser zündete am 8. November 1939 eine Bombe im Münchner Bürgerbräukeller in der Absicht Adolf Hitler zu töten, doch dieser verließ wenige Minuten vor der Detonation den Versammlungsaal. Elser wurde nach jahrelanger Haft in Konzentrationslagern am 9. April 1945 im KZ Dachau ermordet. Zur Einweihung des Denkmals sprach Kulturstaatssekretär André Schmitz, der Schriftsteller und Initiator einer öffentlichen Würdigung für Georg Elser in Berlin, Rolf Hochhuth, und der Künstler des Denkzeichens, Ulrich Klages.
Die Installation von Ulrich Klages an der Wilhelmstraße / An der Kolonnade zeigt die Silhouette des Gesichts von Georg Elser im Profil als eine 17 Meter hohe Stahlskulptur. Ein Denkzeichen, wie der Künstler selbst es beschreibt. Unweit des Aufstellorts lag bis zur Befreiung 1945 die Machtzentrale der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft, die Reichskanzlei von Albert Speer. Als ein menschliches Zeichen für Menschen beschreibt Initiator und Schriftsteller Rolf Hochhuth die Skulptur. Ergänzt wird das Kunstwerk durch eine Informationstafel und durch in den Boden eingelassene Zitate Elsers.
mediapool Veranstaltungsservice GmbH Berlin hat im Auftrag der Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten die Genehmigungsverfahren gegenüber Straßen- und Grünflächenamt sowie Straßenverkehrsbehörde und Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz geleitet. Für die Eröffnungszeremonie organisierte mediapool Anwohnerinformation, die Absperrung der Veranstaltungsbereiches und betreute die Tontechnik.
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